Montag, 25. November 2013

Advent To Do Liste




  • Einen Weihnachtsmarkt besuchen
  • Schlitten fahren /Rodeln gehen*
  • Einen Schneemann bauen*
  • Weihnachtskarten verschicken
  • Freunde zum Bratapfel-Essen einladen
  • Geschenke basteln
  • Weihnachtslieder üben
  • „Die Geister, die ich rief“ gucken (ohne Kinder)
  • Heiße Schokolade trinken
  • Plätzchen backen
  • Weihnachtsgeschichten vorlesen
  • Misteln aufhängen (und alle abknutschen die sich darunter befinden)

*Let it snow, let it snow, let it snow…





Und was habt Ihr Euch vorgenommen? 
Wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!
 

Samstag, 23. November 2013

Weihnachstkarten, Wunschzettel und: Schenkt Zeit statt Zeug








So, die Weihnachtskarten sind fertig. Oma hat fleissig mit den Kindern gestempelt, ausgestanzt und geklebt und hier ist eine kleine, feine Auswahl an Weihnachtskarten. Was uns noch fehlt, ist das Weihnachtskartenfoto. Meine Kinder sind gerade so sehr auf Krawall gebürstet, dass die Blessuren verschiedener Auseinandersetzungen untereinander in den Gesichtern noch deutlich zu sehen sind. Also warten wir noch bis die Kratzer und Beulen ein wenig verblasst sind. Seufz.

Langsam wird es auch Zeit für den obligatorischen Wunschzettel an das Christkind. Ja, bei uns kommt das Christkind. Bei den Nachbarn der Weihnachtsmann. Und die teilen sich die Arbeit noch mit den Omas und Opas und den Weihnachtselfen. Weihnachten ist eben ein Big Business :-).

Damit bei uns die Geschenkeflut einbricht, gibt es maximal drei Geschenke für jedes Kind zu Weihnachten. Und das ist schon sehr viel. Und allen anderen Verwandten und Freunden rufe ich dieses Jahr zu: "Schenkt Zeit statt Zeug"! Kommt vorbei, schnappt Euch die Kinder und unternehmt was mit Ihnen. Oder lest Ihnen was vor. Beschäftigt Euch mit ihnen anstatt ihre Kinderzimmer voll zu machen.
Und falls Ihr Ideen und Anregungen dazu braucht: Hier ist die Seite zum Projekt (www.Zeit-statt-Zeug.de oder auch auf der Familienjahr-Facebookseite). Eine großartige Sache!!

Donnerstag, 21. November 2013

Zeit für : :

Einen Amaryllis-Wettkampf

 

Amaryllis gehören bei uns zu Weihnachten dazu wie Plätzchen. Und weil man ihnen beim Wachsen fast zusehen kann, machen wir dieses Jahr daraus einen Wettbewerb: Wessen Amaryllis wächst am schnellsten blüht als Erstes?

Jedes Kind bekommt dafür natürlich eine Amaryllis. Und dann muss jedes Kind dafür sorgen, dass die Amaryllis genug Wasser und Licht bekommt. Und dann wird gemessen und vermessen. Es ist schon faszinierend: Gib Kinder eine Amaryllis zur Pflege und sie finden es langweilig. Rufe einen Wettbewerb darüber aus und sie sind Feuer und Flamme. Aber wieso klappt das nicht mit Aufräumwettbewerben?

Mit meinem jüngsten Kind teile ich mir eine Amaryllis (sonst bliebe die Amaryllis chancenlos). Diese Amaryllis ist zum zweiten Mal dabei. Bis jetzt liegt sie weit abgeschlagen auf dem dritten Platz. Kennt Irgendjemand einen Turbo-Dünger für Amaryllis? 


 


Mittwoch, 13. November 2013

Mandarinenkisten-Upcycling mit Kindern



Ich liebe diese Mandarinenkisten. Aus denen kann man so schöne Dinge herstellen. Und da meine Kinder im Winter fleissig Mandarinen verputzen, zeige ich Euch heute schonmal eine (von vielen) Möglichkeiten die Mandarinenkiste weiterzuverwerten.
Man nehme:
eine Mandarinenkiste
weiße Farbe für die Grundierung (hier Acrylfarbe)
Glitterglue oder einen Glitterstift
bastelfreudige Kinder

Kiste weiß streichen und trocknen lassen.
Motiv auswählen und übertragen.
Mit dem Glitterglue nachzeichnen.
Voilà!
Benutzen kann man die Kiste dann als "Präsentkorbmitbringsel" oder einfach als adventliche Deko!

Wünsche Euch fröhliches Basteln!

Sonntag, 10. November 2013

St. Martin, Schnörzen und wohin mit den Süßigkeiten?






So, der St. Martinszug (im strömenden Regen) und das Martinssingen in unserer Straße sind jetzt vorüber.Geschafft. Viel Vorbereitung, Vorfreude, Hektik und Nostalgie. Ja, genau. Nostalgie. Ich erinnerte mich an meine Martinsumzüge als Kind. Das Bestaunen des Pferdes von St. Martin (Mädchen halt - bei Jungs ist es das Bestaunen der Feuerwehr), die Kapelle, die Laternen im Dunkeln und das Martinsfeuer.

Ein schönes Brauchtum. Außer vielleicht man ist schon zum 13. Mal mit seinen Kindern dabei, wie eine Freundin von mir (4 Kinder mit großem Abstand). Und sie hat noch mindestens 5 Umzüge vor sich.
Bei mir war es erst der zweite Umzug. Und das zweite Mal im Regen.Grmpf.Aber zumindest habe ich dazu gelernt: während letztes Jahr unsere Laternen innerhalb von 3 Minuten zu Papiermatsche wurden, hielten sie in Plastiktüten umwickelt diesmal bis zum Martinssingen.

Zum Martinssingen hatten wir dann besseres Wetter und zogen mit Laternen, Fackeln und Beutel bestückt von Haus zu Haus. In unserer Straße sind die Bewohner altersmäßig sehr heterogen; wir haben (mittlerweile) viele Familien, aber auch viele alleinstehende alte Menschen und auch viele Ehepaare, deren Kinder schon ausgezogen sind. Das ist natürlich eine Win-Win-Situation für das Schnörzen. Die älteren Bewohner freuen sich auf die singenden Kinder und die Kinder auf die Süßigkeiten der spendablen "Omis". Und danach gab es noch Glühwein und Kakao für alle.

Eingeführt haben wir das Schnörzen auf unserer Straße letztes Jahr. Eine Freundin aus Düsseldorf erzählte mir, dass sie in Ihrer Straße jedes Jahr zu einem festen Termin "Gribschen", und das jedes Haus etwas dazu gibt und jedes Jahr ein Anderer nach dem Singen zu Glühwein und Würstchen einläd. Und das haben wir dann einfach hierhin übernommen (bis auf die Würstchen, die sind in Düsseldorf geblieben).
Und bei uns im Rheinland sagt man: Beim ersten Mal haben wir es ausprobiert, beim zweiten Mal ist es schon Tradition und beim dritten Mal ist es dann schon Brauchtum.

Das war unsere Ausbeute: 



Doch was machen mit all dem Süßkram? Bis unsere Kinder in das erinnerungsfähige Alter kamen wurden geschenktbekommende Süßigkeiten sowieso konfisziert. Und bei Kind Nr. 3 (18 Monate) funktioniert das. Aus den Augen - aus dem Sinn. Und morgen ist der Süßkram vergessen. Ab ca. drei Jahren klappt das leider nicht mehr. Daher bieten wir den Kindern einen Deal an:

Einen kleinen Teil der Süßigkeiten dürfen die Kinder behalten. Die kommen in ein Glas und sind zur freien Verfügung (bei Kind 1 ist das Glas dann am nächsten Tag leer, Kind 2 braucht dafür bis nächstes Jahr). Der Rest wird eingetauscht. Zum Beispiel gegen einen Wunschnachmittag (meistens Schwimmbad) oder gegen ein Buch oder ein Hörspiel.


Und was passiert mit den Süßigkeiten? Ein Teil wird recycelt und wandert in den Adventskalender. Der Rest wird fachgerecht entsorgt. Das machen dann mein Mann und ich. Abends, wenn die Kinder schlafen. Vor dem Fernseher...

Mittwoch, 6. November 2013

November-isch



Der November gibt jetzt alles. Regen, Nebel, trübe Tage an denen man sich nicht sicher ist, ob die Sonne überhaupt aufgegangen ist. Sobald es mal nicht regnet, geht es raus zum Spielen. Und die Regennachmittage
werden, unter anderem, mit Kinderturnen gefüllt. Hauptsache müde und zufriedene Kinder am Abend...

Morgen findet bei uns der St. Martinszug des Kindergartens statt (hoffentlich nicht wieder im Regen, seufz) und am Freitag das Martinssingen (Schnörzen) mit anschließendem Umtrunk in unserer Straße. Die Laternen sind fertig, Laternenstäbe und Batterien in doppelter Ausführung vorhanden und die Martinslieder sind einstudiert. Pfff, sag mal einer, dass das keine perfekte Vorbereitung ist ;-)

Für alle denen die St. Martinsgeschichte gerade nicht präsent ist: hier ein Buchtipp!



Ich wünsche Euch einen schönen St. Martinstag!!


Dienstag, 5. November 2013

Letzte Ernte







Heute kommt die letzte Ernte aus unseren Garten in Haus  - die letzten Tomaten vor dem ersten Frost.

Jedes Frühjahr ziehe ich Tomaten aus Kernen und pflanze sie im Mai in die Zinkwanne und andere Kübel (für ein Tomatengewächshaus würde ich morden was geben). Bevor meine Kinder auf die Tomaten aufmerksam wurden, zog ich auch gerne Fleischtomaten. Jetzt ziehe ich nur noch kleine "Snack"- Tomaten. Die dafür aber in allen Varianten. Diese finden nie den Weg ins Haus oder in einen Topf, geschweige den in einen Salat - sie werden sobald sie auch nur einigermaßen reif aussehen sofort von drei gierigen Geschöpfen abgeerntet. Es gibt Schlimmeres. Ich will mich nicht beschweren.

Die Tomatensamen stammen ursprünglich von einem Demeter-Verband. Der Verband hat immer einen klitzekleinen Stand auf einen jährlichen Gartenmarkt in unserer Nähe. Dort steht dann jedes Jahr ein Mann mittleren Alters mit Dreadlocks, verfilztem Bart und einer Geldsocke und verkauft seine vielleicht 50 Tüten Samen. Ein echte Überzeugungstäter und deshalb so liebenswert. Und da ich bisher noch keiner reifen Tomate ihre Samen entlocken konnte (Erklärung siehe oben), werde ich auch nächstes Jahr den Demetermann wiedersehen. Und dann fängt die nächste Tomatensaison wieder an. Oh, ich freu mich drauf.
Bis dahin, liebe Tomaten!




Freitag, 1. November 2013

Allerheiligen

                Ein stiller Tag

Heute ist Allerheiligen. Ein Feiertag hier in Nordrheinwestfalen. Ein stiller Feiertag, man gedenkt der Toten. Und still war es selbst bei uns. Wo es bei drei kleinen Kindern immer laut ist.

Das Wetter passte zu einem Novembertag, grau, trüb und kalt. Und so haben wir es uns gemütlich gemacht. Zündeten ein Feuer an im Kamin und stöberten in Fotokisten und Alben. Und wir holten unseren Familienschatz heraus. Ein großes schwarzes Buch. Gefüllt mit Steckbiefen und Fotos von (fast) jedem Verwandten. Auch den bereits Verstorbenen. Auf einer Din A3 Seite sind nicht nur die Daten unserer Verwandten vermerkt, sondern auch die Körpergröße, Berufe, Hobbies, Musikgeschmack, Literaturvorlieben und vieles mehr. Und natürlich Fotos.

Fasziniert saßen diese kleinen Mäuse auf dem Sofa, lauschten Namen und Geschichten von ihnen bekannten und unbekannten Menschen, sahen deren Bilder, teilweise in schwarzweiß und uralt, ... und waren erstaunlich leise.

Ich will jetzt nicht zu pathetisch klingen, aber das Gedenken an Verstorbene war selten so lebendig und besinnlich zugleich.


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende