Freitag, 27. Juni 2014

Dieser Moment

Nur ein einziges Foto - keine Worte - ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Ein einfacher, besonderer, außergewöhnlicher Augenblick. Ein Augenblick zum Innehalten, Genießen und Erinnern.
Wenn Du auch einen "Augenblick" eingefangen hast, hinterlasse einen Link in den Kommentaren damit alle teilhaben können.

Inspiriert durch Soulemama


Mittwoch, 25. Juni 2014

Mittwoch ist Bücher-Tag mit Buchtipp und einem Buch für die Tonne


Mittwochs gibt es bei uns neue Bücher. Aus der Bücherei! In der Regel bin ich vormittags ja nur mit einem Kind unterwegs, kann also (relativ) entspannt in der Bücherei unserer Gemeinde (oder auch in der Stadtbücherei) nach neuen Bücher stöbern. Dank einer Ringelröteln-Epidemie habe ich gerade aber alle Kinder am Vormittag da, was dazu führte, dass drei Kinder die Bücherei stürmten und ihren Lesestoff selbst aussuchten. Mitgenommen haben wir, unter anderen, ein empfehlenswertes, lustiges und kreatives Buch:



Und ein Buch, dass vom Buchcover her, in das Beuteschema des Zweijährigen passte und daher den Weg zu uns nach Hause fand. Beim Lesen stellte ich dann aber fest, dass dieses Buch meinem Kind vermitteln will, dass Hühner im Käfig leben und sich dort wohl fühlen. Nicht mit mir. Tzz, Tzz.


    So sollten Hühner leben:

  Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche!♥

Sonntag, 22. Juni 2014

Mittsommer und Johanni

Gestern, am 21.06., war der längste Tag und die kürzeste Nacht im Jahr. Sommersonnenwende. In heidnischen Zeiten wurden zur Sommersonnenwende Feuer entzündet, um dem Sonnengott zu huldigen. Die Kirche bekämpfte die heidnischen Bräuche und gestaltete sie letztendlich zum Johannistag (24.06.) um. Geblieben ist das Brauchtum um Mittsommer in den skandinavischen Ländern und im Baltikum, wo in manchen Regionen die Sonne nicht unter geht.
Wenn man eine eigene Familie gründet, übernimmt man viele Traditionen und Bräuche, die man selbst aus seiner Kindheit kennt. Manche kommen auch neu hinzu. Manche schleichen sich ein, manche nimmt man aber auch bewußt auf.
Mittsommer und Johanni sind keine Feste, die in unseren Familien bisher gefeiert wurde. Und es mutet irgendwie seltsam an, wenn man von einem Jahr auf das andere plötzlich Bräuche und Feste übernimmt, mit denen man nicht verwurzelt ist. "So, ab jetzt feiern wir das schwedische Mittsommerfest! Beschlossen und verkündet".
Die Feste um die Sommersonnenwende sind uns fremde, heidnische Feste. Und doch sind wir alle mit "heidnischen" Festen verbunden. Viele keltische und germanische Bräuche finden sich auch heute noch in unseren christlichen Feiertagen wieder. Es dreht sich immer um den Kreislauf der Natur, des Jahres und des Lebens.
Ich versuche für mich und meine Familie Feiertagen und Festen einen konkreten Sinn im Jahreszeitenkreis zugeben und nehme "neue-alte" Bräuche in unsere Traditionen mit auf. Für die Sommersonnenwende heißt das, dass wir die Ankunft des Sommers feiern, die Helligkeit der langen Tage, dass Zusammensein mit Familie und Freunden in der Natur, dass Essen unter freiem Himmel, die Magie der lauhen Nächte und die Ernte der reifen Beeren. Es ist doch einfach schön, wenn ein sommerliches Gartenfest so einen lebensfrohen Hintergrund hat. Und als ersten (Familien-) Brauch, pflückten wir einen Strauß Blumen und Kräuter, den wir im Lagerfeuer am Johannistag verbrennen und dessen Asche wir, in der Hoffnung auf reicher Ernte, auf unsere Gemüsebeete ausbringen werden. Wer weiß, vielleicht tanzen wir ja nächstes Jahr schon singend um eine Stange oder um ein Replik von Stonehenge?

Freitag, 20. Juni 2014

Himbeeren-Selbstversorgung und eine ökonomische Bilanz

Was Himbeeren angeht, sind wir ab diesem Jahr völlig autark (anders als bei Wassermelonen. Da bräuchten wir zur Zeit eine Plantage um uns davon selbst zu versorgen).
Es reichen uns vier Sträucher einer frühen Sorte, ein gelber und ein schwarzer Himbeer-Strauch und zwei im Sommer- und Herbst tragende Himbeersträucher (aufgeteilt in zwei Reihen) um unseren Verbrauch (momentan) zu decken. Bis in die Küche kommen die Himbeeren aber nur selten. Meistens werden sie an Ort und Stelle vertilgt.
Und die Himbeeren zählen definitv zu den Früchten, die sich bisher auch finanziell lohnen (hier blitzt meine Ökonomen-Seele hervor) :
Himbeerstrauch: ca. 7 € x 8 Sträucher = 56 € .
Eine kleine Schale (Bio-) Himbeeren kosten in etwa: 2,50 €.
Wir ernten im Jahr pro Tag eine Schale etwa 4 Wochen lang im Jahr (Früh- und Herbsthimbeeren zusammengerechnet). Also 27 Tage x 2,50 = 67,50 €.
Nochmal zusammengefasst: Anschaffungskosten: 56 €, Ertrag Himbeeren im Wert von 67,50 €.
Das heißt, ein klarer wirtschaftlicher Vorteil für die eigenen Himbeeren im Garten. Zugegeben, unsere Sträucher sind 5 Jahre alt, aber neu gepflanzte Himbeeren können sich auch schon im ersten Jahr amortisieren.
Plus: jedes Jahr werden die Sträucher größer, der Pflegeaufwand der Sträucher ist überschaubar und besondere Himbeer-Arten findet man nicht im Handel. Nicht zu vergessen: frischer als vom Strauch in den Mund geht es nicht!

Schaffen es tatsächlich Himbeern in die Küche, bleiben sie natürlich nicht ungenutzt! Sie werden z. B. zu Eis verarbeitet. Njam, njam.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Mittsommer!

Sonntag, 15. Juni 2014

Ein Haus im Grünen

So, nachdem ich Euch schon einmal von unserem Ferien-/ Wochenendhaus erzählt habe (unsere Froschhütte), habe ich heute mal ein paar Fotos mitgebracht.

Das Froschhütte von vorne. Oder besser gesagt der Rhododendronbusch. Und ein klein wenig vom Haus.


Das ist das kleine Holzhaus von der Rückseite.

Das Wohnzimmer vorher:

Blick in das Wohnzimmer nachher:

Als ich das Haus das erste Mal betrat, dachte ich "Ohje. Das ist ja so gar nicht meins". Aber der Garten drumherum und der Wald und der Bach, das passte einfach alles. Und mein Mann war auf der Stelle begeistert. Viel Vorstellungskraft, viel Arbeit, viel Hilfe und ein halbes Jahr später: Voila!
Wir haben die Decke und sämtliche Holzvertäfelungen weiß gestrichen. Die Vorhänge haben wir alle ausgetauscht, das vorhanden Sofa und die anderen Möbel verkauft. Neu reingekommen ist ein Schlafsofa und eine Stehlampe. Die Geweih-Lampe haben wir behalten, jedoch die Lampengläser entfernt (sie hat jetzt keine Funktion mehr, aber wir fanden sie irgendwie witzig).

Das Gästezimmer vorher:


Das Gästezimmer, jetzt Kinderschlafzimmer nachher:

Auch hier haben wir erst einmal alles weiß gestrichen und Vorhänge und Möbel entfernt. Da der Raum nur 2 Quadratmeter mißt, hat mein Mann mit einem Freund zusammen dieses Dreifach-Hochbett konstruiert. Der Kleinste krabbelt unten ins Bett, der Mittlere in das Mittelbett und der Große schläft oben. Es ist alles ein wenig eng, aber auch unheimlich gemütlich.


Das Ein oder Andere haben wir von den Vorgängern behalten und aufgehübscht, das Meiste haben wir verkauft oder verschenkt. Jetzt gerade arbeiten wir an unserem Schlafzimmer, dem Minibad und der Essecke. Sobald die vorzeigbar sind, teile ich gerne mit Euch die Bilder :-)
Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche ♥

Samstag, 14. Juni 2014

Erntezeit: Dicke Bohnen

Es ist soweit. Sehnsüchtig habe ich schon auf die Bohnen gewartet. Und jetzt sind die ersten Ackerbohnen (oder auch dicke Bohnen, Saubohnen, Puffbohnen und droße Bohnen genannt) erntereif. Beim Pulen helfen meine Kinder gerne mit, weil die Bohnen toll knacken. Und weil so viele reif sind, sind wir hier gerade sehr noch mit pulen, blanchieren und einfrieren beschäftigt. Und natürlich... essen!

Mittwoch, 11. Juni 2014

Auf der Straußenfarm







Ich gehe nicht gerne in Zoo. Ja, ich finde es dort blöd. Zu viele Menschen (irgendwie sind immer alle da, wenn ich auch dorthin möchte), horrende Eintrittspreise und meine Kinder zeigen am Ende die meiste Begeisterung für den Streichelzoo und den Spielplatz. Zwischendurch muss ich dann noch sämtlichen Essensverlockungen aus den Weg gehen und meine Kinder überzeugen, dass unsere mitgebrachte Wegzehrung locker mit Eis und Pommes mithalten kann (haha). Also, Zoo ist blöd. Alternativen sind der Wildpark oder ....die Straußenfarm! Näher gelegen als der Zoo und, in der Regel, so was von menschenleer.
Diese Straußenfarm befindet sich in Remagen, südlich von Bonn. Man lernt hier nicht nur eine Menge über Strauße, man darf ihnen sogar beim Schlüpfen zusehen und sie anfassen. Natürlich möchte ich hier nicht beschönigen, dass es sich hier um ein Zuchtbetrieb handelt. Oder um es in den Worten meines Dreijährigen zusammenzufassen: "Welchen davon kann ich mal essen?". Die Tiere werden hier aber selbstverständlich vorbildlich gehalten (auch wenn sie nicht gerade alt werden, bei einer Lebenserwartung von unglaublichen 80 Jahren).
Wohin geht Ihr, wenn eure Kinder einen "tierischen" Tag erleben wollen?

Montag, 9. Juni 2014

Endlose Tage & Sommerküche




Der Sommer macht alles so leicht. Schon früh am Morgen sammeln wir Picknickdecken, Proviant und Spielzeug ein und machen eine kleine Fahrradtour zum Rhein. Die Luft ist so frisch und die Temperaturen angenehm. Kaum angekommen und gut mit Sonnenschutz eingecremt, wollen die Jungs sofort alles ausziehen. Dann werden Sandburgen gebaut, Muscheln gesammelt (ja, die gibt es auch am Rhein) und Schiffe gezählt. Was gibt es Schöneres als Sand unter den Füßen zu spüren?
Nachmittags sind wir eingeladen auf ein Gartenfest. Jeder Gast bringt etwas Essen mit. Ich entscheide mich für meinen Lieblingskartoffelsalat (Rezept unten). Alle Kinder spielen zusammen, es gibt leckeres Essen und  kalte Getränke mit guten Freunden unter schattenspenden Kirschbäumen - manche Tage sollten endlos  sein.
Wir bleiben bis die Sonne untergeht. Zum Glück tut sie das jeden Tag einbißchen später.

Rezept:
Pellkartoffeln
Salatgurke
Kürbiskerne
Radieschen
grüner Spargel
Frühlingszwiebeln
Dill
Salz/Pfeffer/Olivenöl/ weißer Balsamico-Essig

Ich wünsche Euch einen entspannten Pfingst-Montag ♥

Samstag, 7. Juni 2014

Dieser Moment

Nur ein einziges Foto - keine Worte - ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Ein einfacher, besonderer, außergewöhnlicher Augenblick. Ein Augenblick zum Innehalten, Genießen und Erinnern.
Wenn Du auch einen "Augenblick" eingefangen hast, hinterlasse einen Link in den Kommentaren damit alle teilhaben können. 


Inspiriert durch Soulemama

Sonntag, 1. Juni 2014

Juni-Freuden


Wir freuen uns im Juni auf:
* Selbstgepflückte Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren
* Mittsommer. Den längsten Tag im Jahr (21.06.) feiern wir diese Jahr mit einer Gartenparty
* Das erste Gemüse (nach den Radieschen) aus unserem Garten
* Fahrradtouren
* Barfuß laufen
* Rosen- und Hortensienblüten
* Selbstgemachtes Eis
* Windelfreie Sommertage
* Die ersten Glühwürmchen
* Pfingsten und Fronleichnam
* Ein paar Tage am Meer
* Schmetterlinge zählen