Dienstag, 29. Juli 2014

Der Höhepunkt des Sommers






Ende Juli. Es fühlt sich an als hätten wir jetzt den Sommerhöhepunkt erreicht. Überall reift das Gemüse heran, die Blumen stehen in voller Blüte und alles ist einfach üppig vorhanden. Es summt und brummt und die Schmetterlinge sind einfach überall.
Die Kinder lieben es zu ernten. Und damit haben wir gerade auch meisten zu tun. Ernten und Verarbeiten. Besonders Zucchini und Kohlrabi fordern jetzt eine zügige Verarbeitung, wir kommen dem kaum noch nach (drei Zucchini-Pflanzen sind einfach zu viel, das muss ich mir für nächstes Jahr merken...). 
Am Rotkohl machten sich gefrässige Raupen zuschaffen. Wir haben sie mit ein paar Rotkohlblättern an einen anderen Platz verfrachtet. Dort dürfen sie sich in Ruhe satt fressen.
Ansonsten ist es einfach paradiesisch. Und Dank dem wechselhaften Wetter ist Wässern gerade kein Thema. Gott sei Dank!
Euch wünsche ich eine tolle Woche ♥
P.S.: Wer noch mehr Bilder sehen möchte, kann mich auch bei Facebook besuchen kommen!

Samstag, 26. Juli 2014

Gestrandet






Nach schönen Urlaubstagen am Meer versuchen wir die Ferienatmosphäre zu Hause noch ein wenig länger zu halten. Besonders die Quallen haben es uns angetan. In jeglicher Form. Gerne aber zum Anfassen, wie die Sockenquallen (eine Anleitung gibts es hier).
Aber auch die vielen gesammelten Muscheln wollen noch verarbeitet werden. Ein Anfang ist schon mal die Muschelkette, weitere Ideen folgen...
Unsere 3 Wochen Sommerferien sind jetzt vorbei, am Montag startet wieder der Kindergarten. Dann ist mein Großer ein Vorschulkind. Und wir haben noch ein Jahr das süße, leichte Leben, in dem wir auch mal ganz spontan verreisen können ohne auf vorgegebene Ferientermine Rücksicht nehmen zu müssen. Wo morgens in der Woche langes Schlafen keine Konsequenzen hat. Wo alles kann und nichts muss.Wo Verpflichtungen noch so weit weg scheinen. Ach, schöne Kindergartenzeit!
Ich wünsche Euch ein tolles Ferienwochenende!

Mittwoch, 23. Juli 2014

Aus dem Beet auf den Teller : : Römersalat


Einer meiner liebsten Salate. Weil er so vielseitig ist in der Verwendung. Und so unkompliziert im Anbau.
Weil er so knackig ist. Und weil er mit Croutons, Parmesankäse und Caesardressing (oder einfach Joghurtdressing) auch meinen Kindern schmeckt.

Haec Romana tibi bene sit! ♥

Sonntag, 20. Juli 2014

Am Meer



Drei Tage Meer und wieder zurück.
Wir haben Freunde in Holland besucht, bei herrlichstem Sommerwetter.
Oh, ich liebe es am Meer zu sein. Die Weite zu sehen, die Meeresluft zu riechen. Die Möwen zu hören, den Sand zu spüren. Und das Salz des Wassers auf der Haut zu schmecken.
Das Meer hat eine ganz besondere Anziehungskraft. Auf Kinder sowieso. Brauchen Kinder mehr (jedenfalls in diesem Alter) als Schaufel, Eimer und einem Kescher um den ganzen Tag am Meer beschäftigt zu sein?

Seufz. Manchmal muss ein Urlaub keine zwei Wochen dauern, um entspannt und mit tiefer Zufriedenheit wieder zurück nach Hause zu kehren. Manchmal reichen dafür auch drei Tage aus.
Ich wünsche Euch einen prima Wochenstart ♥

P.S.: Die Krebse wurden selbstverständlich unversehrt wieder frei gelassen :-)

Dienstag, 15. Juli 2014

Kartoffelernte








Für uns stand diese Woche die erste Kartoffelernte an. Wir konnten gar nicht glauben, dass aus einer Saatkartoffel wirklich so viele Kartoffeln heran reifen. Und die Ernte war fast so wie eine Schatzsuche. Wir wußten nicht so recht was uns erwartet.Oder besser gesagt, wieviel uns erwartet. Und so buddelten alle von uns so tief wie wir konnten und empfingen jede noch so kleine Kartoffel mit großem Jubel. 
Noch vor wenigen Monaten haben die Jungs und ich die Saatkartoffeln ausgesucht. Drei verschiedene Sorten. Eine vorwiegend festkochende, violette Sorte namens "Blue Salad", eine festkochende, sehr schmackhafte, längliche Kartoffel mit dem amüsanten Namen "La ratte" und eine sehr bekannte Sorte, die "Cilena". Ohne die Kartoffeln vorkeimen zu lassen (der erfahrene Kartoffelanbauer möge hier bitte ein Auge zu drücken) steckten wir sie einfach in die Erde. Und lange Zeit passierte - nichts. Ich dachte schon, dass meine Kartoffeln einfach nur in der Erde verfaulen würden und das wärs. Doch dann kam das erste Grün (das von meinen Mann beinahe als Unkraut ausgerupft worden wäre) und wir häufelten fleissig die Kartoffeln an. Bis jetzt.
Etwa ein Drittel der Kartoffeln sind jetzt geerntet und von meiner Kinder-Putzkolonne gewaschen worden. Die allerersten haben wir als Pellkartoffeln mit Quark verputzt. Und auch wenn das sich jetzt sehr abgedroschen anhört, aber ja, so leckere Kartoffeln habe ich noch nie zuvor gegessen! Das kann daran liegen, dass die Kartoffeln aus der Erde direkt auf dem Teller gekommen sind. Das kann auch an der Sorte liegen. Ich glaube aber, dass der Grund ein ganz einfacher ist. Es sind unsere Kartoffeln! Mit Spannung erwartet und mit Freude ausgegraben.


Sonntag, 13. Juli 2014

Eine kleine Spielplatzumfrage


Auf der Suche nach schönen Spieleplätzen in der Umgebung (immerhin haben wir uns für das Sommerferienprogramm 5 Spielplätze vorgenommen, siehe hier), war ich vor ein paar Tagen auf einem Spielplatz, den ich aus meiner Kindheit kannte. Als Kind habe ich diesen Spielplatz geliebt. Er war riesig, und bestand aus mehreren Holzbauten auf Sand, die miteinander verbunden waren und in & aus denen man klettern, springen, rutschen und mittels Seilen gleiten konnte. Man konnte sich in seiner Fantasie in einer Höhle befinden, auf einer Festung, einem Schiff, einem Flugzeug oder in einem Prinzessinnenschloss. Kurz um, es war super.
Ich hatte gehört, dass der Spielplatz neu gestaltet wurde, war aber schockiert als ich ihn mit meinen Jungs besuchte. Die Hälfte des großen Spielbereichs war zubetoniert worden. Man hatte darauf zwei Metall-Fußballtore gestellt. Auf der restlichen Fläche standen jetzt eine Schaukel und eine Seilrutschbahn und eine halbhohe Rutsche auf Holzschnitzeln. Kein Grünzeug, kein Sand, keine anderen Kinder. Ja bitte, wer macht denn sowas? Wer darf den solche lieblosen Spielplätze planen und bauen? Gruselig. Nach ein paar Mal rutschen und einer Runde schaukeln (die Seilrutsche erwies sich als defekt), also 15 Minuten später, wurde es den Jungs langweilig und wir zogen mit unbenutzen Sandspielzeug von dannen.
Jetzt könnte man ja sagen, naja, immer noch besser als überhaupt kein Spielplatz. Immerhin verschwinden ja auch viele Spielplätze oder vergammeln einfach. Sicherlich. Aber wenn die Stadt schon Geld in die Hand nimmt, dann kann sie sich doch ein paar Gedanken mehr zur Gestaltung machen. Das geht doch besser.
 Und dass das viel besser geht, beweist dieser Spielplatz, auf dem wir waren:


Das ist der Spielplatz im Garten von Schloss Dyck in Jüchen. Ein Kinder-Spielplatz-P-ar-adies.
Alles ist hier sehr natürlich gehalten, alles fügt sich in die Landschaft ein. Angefangen mit einem äußerst großen Wasser-Sand-Matsch-Bereich für die Kinder und Strandkörben für die Eltern (danke, dass auch mal jemand an die Eltern denkt ;-))


Weiter über eine tiefere Ebene mittels Rutsche oder Treppe.


Und hinüber zum Kletterpark.



 
Natürlich kann man einen Schlosspark nicht mit einem normalen Spielplatz vergleichen. Aber man könnte sich doch etwas davon abgucken, oder?
Seid ihr zufrieden mit euren Spielplätzen? Wie sehen die bei Euch aus? 08/15 oder außergewöhnlich? Alt und gräßlich oder total klasse? Was gehört für Euch auf einen tollen Spielplatz, was macht einen schönen Spielplatz für Euch aus?

Ich wünsche Euch einen weltmeisterlichen Sonntag!

P.S. Schloss Dyck hat selbstverständlich noch mehr zu bieten. Wundervoll angelegte Gärten, noch mehr Spielgelegenheiten für Kinder und wechselnde Austellung im romantischen Wasserschloss.





Samstag, 12. Juli 2014

Ein Superhelden Buchtipp für Sonnenschein und Regenwetter


Strahlend schöner Sommersonnenschein. Dann wieder Regen und Gewitter. Der Juli scheint Kontraste zu mögen. Und während man hier und da (wie immer) Nörgeleien und Beschwerde vernimmt, mag ich dieses abwechslungsreiche Wetter. Es erlaubt uns immer wieder Pausen einzulegen. Pause von der Gartenarbeit, dem Faulenzen auf der Terrasse und der Unternehmungslust. Der Regen bringt uns wieder ins Haus und wir schauen ihm zu, wie er an die Fensterscheibe prasselt, während wir drinnen gemütlich Spiele spielen oder einfach nur zusammen sitzen und lesen.

Mein mittlerer Sohn (3 Jahre) hat gerade ein neues Buch zum Lieblingsbuch erkoren. Ich gebe zu, die Liste seiner Lieblingsbücher ist schon etwas umfangreicher (für einen Dreijährigen), aber dennoch sehr exquisit. Ganz oben steht, uneinholbar, der Grüffelo.
Heute aber, möchte ich Euch das "neue" Buch auf der Lieblingsbücherliste vorstellen. "Höchste Zeit, Herold" von Anke Kuhl.



Herold, ein Superheld, macht sich mit einem Geschenk auf zum Geburtstag seiner Tochter. Unterwegs muss er 13 Prüfungen bestehen.

Superhelden und Reime. Zwei Dinge, die bei uns gerade sehr hoch im Kurs stehen. Das Buch ist lesenwert. Oder besser vorlesenswert!

Montag, 7. Juli 2014

Ich glaube, ich stehe im Wald

Ja, der Posttitel ist doof. Gebe ich zu. Entschuldigung ;-)
Der erste Tag der Ferien. 29 Grad warm (oder heiß!), sonnig, schwül und vor Energie strotzende Kinder, die dringend ihren Bewegungsdrang nachkommen müssen. Was nun? See, Freibad, Spielplatz? Nein....
Der schattenspendene, kühle Wald. Und der hat einiges zu bieten:


Jede Menge Baumstämme zum Balancieren.

Einen Barfußpfad.


Ein kleines Wildtiergehege (kostenlos), mit Hirschen zum Anfassen (unbezahlbar).

Und so vieles mehr.
Ich wünsche Euch eine richtig schöne Woche ♥