Mittwoch, 31. Dezember 2014

Silvestertraditionen (selbstgemacht)



Ich mag Traditionen. Traditonen bereichern unser Leben. Sie geben uns Sicherheit und das Gefühl von Geborgenheit.
Gerade zu Silvester haben sich viele Traditionen bei uns festgesetzt. Das Silvesteressen, Dinner for One anschauen (für meinen Mann), Kerzenwachs gießen (wie Bleigießen nur mit Kerzenwachs) und Wunderkerzen statt Raketen.
Zwei Silvester-Traditionen gefallen besonders unseren Kindern: die Wunschbeutel und die Knallbonbons.
Wunschbeutel:
Wünsche und Hoffnungen für das kommende Jahr werden aufgeschrieben oder aufgemalt. Der Wunschzettel wird aufgerollt und mit getrockneten Kräutern (Salbei, Lavendel, Rosmarin zum Beispiel), Zweige vom Weihnachtsbaum und Zapfen in ein Stück Jute eingewickelt und festgebunden.
Am Silvesterabend werfen wir die Beutel dann ins Feuer (je nach Witterung entweder in den Kamin oder in den Feuerkorb im Garten.




Was die Kinder sehr mögen sind die Knallbonbons (ich denke hauptsächlich weil da Süßigkeiten drin sind). Klopapierrollen, gebrauchtes Geschenkpapier, Geschenkband, Smarties und bestempeltes Konfetti, ein Mini-Geschenk und (wer möchte) Knallpapier sind Materialien für die Knallbonbons.


Mal gucken, wer von den Jungs bis Mitternacht durchhält :-)
Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

Montag, 29. Dezember 2014

Ein Jahr im Gemüsegarten


Gestern erst saß ich wieder vor meinem Samenkatalog (von Dreschflegel) und überlegte was ich nächstes Jahre alles anbauen möchte, was gut geklappt hat, wovon zu wenig da war, was ich mir hätte sparen können (und was gar nicht ging) und was einfach noch fehlt. Die Wetterverhältnisse waren nicht ganz so optimal. Oder wie man früher sagte: Suboptimal (oder sagt man das noch?). Ein heißes und trockenes Frühjahr und ein nasser Sommer. Dennoch hatten wir eine gute Ernte. Für den Rückblick habe ich Euch ein paar Fotos zusammengestellt. Eigentlich hätten es noch soviele Fotos mehr werden können, die Auswahl ist mir nicht leicht gefallen ;-)

Frühjahr. Das meiste an vorgezogenen Gemüse haben wir selbst auf der Fensterbank heranwachsen lassen. Das erste erntereife Gemüse waren die Radieschen. Premiere feierten die Kartoffeln. Nur in der Froschhütte haben wir genug Platz um welche anzubauen (und nächstes Jahr sollen es mindestens doppelt soviele werden). Mit "Salad Blue", "la ratte" und "celena" hatten wir eine gute Mischung, und die Jungs schwärmen immer noch von dem lila Kartoffelpüree.

Frühsommer. Geerntet haben wir hier vor allem Kohlrabi, dicke Bohnen, Salat (in allen Variationen; besonders ergiebig war dabei der Demeter-Salat "Till") und Beerenobst. Toll schmeckten die Erdbeeren "Mieze Schindler", während die Himbeeren leider zu großen Teilen dem Himbeerkäfer zum Opfer gefallen sind.


Sommer. Grandios waren dieses Jahr die rote Beete und die Möhren. Nächstes Jahr versuchen wir mal geringelte und weiße Beete. Die Freilandgurken (oder Stachelgurken, wie
die Jungs sagen) sind recht schnell Pilzen erlegen, ebenso wie die Freilandtomaten und selbst die Zucchini (hoffentlich wird das nächstes Jahr besser).


Spätsommer. Den Rotkohl haben wir an Weihnachten gegessen, die Zwiebel sind fast alle verbraucht, mit den Stangenbohnen hätten fünf Familien versorgen können (sie wurden eingemacht), der Fenchel ist geschossen und der Mangold war bildschön.



 Herbst und Winter. Die Kürbisse lagern noch, die Rosenkohlanbaufläche wird 2015 mindestens verfünffacht, der Wirsing war herrlich zart, der Mais nur so lala und der Feldsalat hatte Startschwierigkeiten. 

 

Nicht erwähnt sind all die leckeren Kräuter aus dem Garten. Und die Schlangengurken aus dem Gewächshaus (ich habe einfach keine Fotos davon gefunden). Und der mindestens vierte Versuch eine Paprika-Pflanze dazu zubringen auch nur eine Paprika zu machen. Und die Artischocke. Über die ich aber nicht reden möchte (seufz). Und die Blumen. Und die Äpfel. Und... Egal.
Ich freue mich auf das neue Gartenjahr!
Was waren die Höhepunkte (und/oder Tiefpunkte) Eures Gartenjahres?

Sonntag, 28. Dezember 2014

Dazwischen

Der erste Schnee ist gefallen. Zugeben, es hätte mehr sein können. Aber vielleicht schenken uns die nächsten Tagen noch ein wenig Nachschub, damit der Schlitten besser rutscht ;-)
Für die Kinder bringt der Schnee einen neuen Spielplatz mit sich. Für mich bringt er Ruhe mit. Alle Geräusche werden vom Schnee geschluckt und alles hat seine Farbe verloren. Eine ganz andere Welt liegt auf einmal vor der Haustür. Wunderschön. Überhaupt mag ich die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Tage sind ruhig, die vorweihnachtliche Hektik ist verschwunden und der Alltag liegt noch in der Ferne. Die Tage werden bestimmt von Lesen, Spielen (seit der Schnee gefallen ist auch draußen), Essen und Kuscheln. Aber vor allem sind diese Tage einfach eins: gemütlich.
Ich wünsche Euch eine schöne "Dazwischen"- Zeit!

Dienstag, 23. Dezember 2014

Frohe Weihnachten





Hier sind die Weihnachtsvorbereitungen noch voll im Gange, Hektik und Vorfreude liegen in der Luft und "Tomte Tumetott " bereits im DVD-Spieler. Doch spätestens ab Mittag am 24. kehrt dann Ruhe ein und wir tauchen in die besinnlichen Weihnachtstage ab und erfreuen uns an den Personen, die wir so sehr lieben, danken für Essen und Geschenke und haben eine gute Zeit. Ich hoffe, dass Euch und Eurer Familie genauso geht! Ich wünsche Euch wahrlich frohe Weihnachten! ♥

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Weihnachtskarten



Hier wird immer weiter gewerkelt, gebastelt, gestempelt und gemalt. Zum Beispiel die Weihnachtskarten. Während meine beiden Jüngsten lieber stempeln und ausgestanzte Sterne und Tannenbäume auf die Karten kleben, bemalt mein Großer die Weihnachtskarten. Und die Karten, die er bemalt, sind einfach so oberniedlich, dass ich sie am liebsten behalten würde.
Morgen bringen wir die letzten Karten und Pakete noch zur Post.

Ich mag diese vorweihnachtliche Zeit, in der die Weihnachtslieder rauf und runter gesungen werden, Bücher lesen so gemütlich ist, man jeden Tag backen könnte und mit jedem Adventkalenderstürchen die Spannung und Vorfreude auf das große Fest steigt.

Ich wünsche Euch noch entspannte vorweihnachtliche Tage!

Montag, 15. Dezember 2014

Ihr Tannenbaum


Zum dritten Advent haben die Jungs ihren eigenen Tannenbaum bekommen. Nun ja, eher ein "Bäumchen". Im Topf.
Die Freude war groß und der Tannenbaum-Schmuck schnell ausgesucht. Keine Kugeln, kein Lametta, keine Lichterketten. Dafür alten Holzschmuck (ich liebe diese Jungs).






Den Tannenbaum vom letzten Jahr haben wir übrigens in den Garten der Froschhütte gepflanzt. Und....er ist angegangen und hat grüne Triebe gebildet!

Ich wünsche Euch eine schöne Adventswoche ♥

Freitag, 12. Dezember 2014

Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke: Fenchelöl






Vor vier Jahren in eine kleine Ecke gepflanzt, überwuchert der Fenchel jedes Jahr alle anderen Kräuter. Bis vielleicht auf den Liebstöckel, mit dem er sich ab Juli ein Blütenduell liefert. Im September/Oktober ernten wir dann die Fencheldolden und trocknen sie kopfüber. Nach dem Trocknen streifen wir die Samen von den Dolden und lagern sie in Gläsern bis zu ihrem Einsatz als Tee, Bratengewürz, zur Kräutersalzmischung oder zur Fenchelöl- Herstellung.

Für das Öl braucht man:
5 EL Fenchelsamen auf 100 ml kaltgepressten Sonnenblumenöl
1 helles Schraubglas

Wie man es macht:
Fenchelsamen im Mörser ein wenig zerkleinern und zusammen mit dem Sonnenblumenöl in das Schraubglas geben (ein Trichter ist da hilfreich ;-)). Das Glas verschließen und für 3 Wochen ans Fenster stellen. Ab und zu schütteln, damit sich sie Wirkstoffe lösen. Nach 3 Wochen das Öl durch ein feines Sieb filtern. Fertig. Das Öl kühl und dunkel lagern. Ungefähr ein Jahr ist das Öl haltbar.

Wofür man es verwenden kann:
Als Massageöl bei Babys und Kindern (und Erwachsenen) schafft es Linderung bei Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfung. Auf Rücken und Brust aufgetragen, hilft es bei Husten.
Zur Aromatisierung von Suppen, Fischgerichten und Soßen.


Unser Öl muss noch eine Woche stehen, bevor wir es filtern können. Gerade noch rechtzeitig zum großen Fest :-)

Dienstag, 9. Dezember 2014

Tannenbaum-Taschen DIY


Genau richtig zur Geschenkezeit und für alle Tod-den-Plastikbeutel-Missionare: der Jutesack. Die kann man ja ganz vorzüglich mit Sprüchen, Logos und Stickereien aufpimpen. Oder einfach bestempeln. Wir haben einen Tannenbaum- und einen Sternstempel (dawanda) benutzt, schwarze Stoffmalfarbe und (wichtig) ein Stück Pappe in die Taschen gelegt, damit die Farbe nicht durchsickert.
Und was man damit noch alles bestempeln könnte....Servietten, Tischdecken, Kissen, T-Shirts... :-)




Meinen Beitrag (und hundert tolle andere Ideen) findet Ihr wie immer beim Creadienstag und beim Upcycling-Dienstag! 
Viel Spaß beim Selbermachen ♥

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Frühling im Dezember



Nein, wir sind nicht katholisch (bis auf meinen Mann). Dennoch ist es bei uns Tradition am 4. Dezember Obstbaumzweige im Haus aufzustellen. Weniger als Gedenken an die heilige Barbara (wie schon gesagt, der größte Teil hier ist nicht katholisch) oder als Orakelbrauch, sondern als Erinnerung an den Frühling. Als Zeichen der Hoffnung. Als Blütenschmuck in der dunklen Jahreszeit. Als Winterwunder.
Und dazu gesellen sich noch ein paar Frühlingsboten. Das vierte Adventstürchen brachte für meine Jungs die Lämmer hervor. Naja, zumindest sollen das Lämmer darstellen. Mein Großer findet, dass es eher einem Lurch ähnelt. Ich hätte mir wohl mehr Mühe mit dem Kopf geben sollen. Nichtsdestotrotz wurden die Lämmer-Lurche mit Herzlichkeit empfangen. Die Anleitung dafür findet Ihr Hier (und weitere tolle Anleitungen auch...).
Liebe Grüße ♥
Leni

Dienstag, 2. Dezember 2014

Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke: Kaminanzünder-Zapfen

Wer einen Kamin oder Ofen besitzt kann sich im Winter glücklich schätzen. Es geht nichts über die wohlige Wärme eines Feuers. Ich für meinen Teil könnte stundenlang in die Flammen schauen; das hat etwas sehr meditatives. Selbst die Kinder, die eigentlich keine fünf Minuten richtig still sitzen können, lieben es auf dem Sofa zu kuscheln während im Kamin das Feuer knistert. Jetzt, wo es draußen so kalt geworden ist, Dank des Kamins, das Wohnzimmer der wärmste Ort im Haus und somit der mittelpunkt des Hauses.
Und einen Kamin haben scheint gerade im Trend zu sein - immer mehr Menschen bauen ihn sich nachträglich in ihr Heim ein. Allein das Holz vor dem Haus zu stapeln steigert sich bei Männern (vielleicht auch nur bei meinem, ähem) zu einer Wissenschaft.
Zum entfachen eines Feuers eignen sich mehrere Anzünder. Zum Beispiel Holzwolle. Preiswert und natürlich geht es aber auch mit Zapfen. Der Harz an den Zapfen riecht nicht nur herrlich sondern brennt auch gut. Leider bilden die Kiefernzapfen (wir haben drei Kiefern in der Nachbarschaft) nicht viel Harz aus, daher helfen wir ein wenig nach.
Man braucht:
Kiefernzapfen
Wachsreste
Band aus Baumwolle
einen alten Topf
eine große Konservendose (oder ähnliches)

Wie man es macht:
Die Konservendose in einen mit Wasser gefüllten Topf stellen. Den Topf auf dem Herd erhitzen. Den Kerzenwachs in der Dose auflösen. Die Zapfen mit dem Band umwickeln, einen Stück Band abstehen lassen und dann in den flüssigen Wachs tunken, so dass das Band den Wachs aufsaugt und die unteren Schuppen des Zapfens mit Wachs bedeckt sind. Danach den Zapfen auf einem Stück Zeitungspapier (oder ähnlichem) abtropfen lassen. Fertig!



Ein paar Anzünderzapfen in einen kleinen Korb gesteckt und schon hat man ein schönes Geschenk oder Mitbringsel für Kaminbesitzer.
So, nun rasch zum Creadienstag und Upcycling-Dienstag damit. Und Euch viel Spaß beim Werkeln, Basteln und Backen!
P.S. Eine ähnliche Anleitung  könnt Ihr auch  in der aktuellen "Kraut & Rüben"-Ausgabe nachlesen.

Montag, 1. Dezember 2014

Advent



Endlich ist sie da. Die Adventszeit. Die Jungs haben so sehnsüchtig darauf gewartet. All die Vorbereitungen, das Schmücken das Hauses, das Anstarren des Adventskalenders, in der Hoffnung erahnen zu können, was sich in den Tüten und hinter den Türchen versteckt, die Anspannung die so ein klein bißchen in der Luft lag, wandelt sich in Freude.
Draußen ist es die letzten Tagen richtig kalt geworden. Das Leben spielt sich jetzt und die nächsten Monate hauptsächlich drinnen ab. Es ist ein Glück, dass die Jungs nur jeweils 18 Monate nacheinander geboren wurden. Sie genügen sich selbst und können manchmal Stunden lang miteinander spielen (und sie können sich auch prima raufen :-)).
Nun wird es langsam Zeit für:
* einen Besuch auf einem besonders schönen Weihnachtsmarkt. Sehr gut gefällt mir immer das Weihnachtstreiben im Freilichtmuseum. Meine Kinder bemängeln daran jedoch, dass dort ein Karussell fehlen würde (für mich ist der "Mangel" nicht ersichtlich...)
* die Weihnachtspost. Das Weihnachtsfoto ist bereits geschossen. Wir müssen nur noch die Karten basteln. Einige Verwandte und Freunde bekommen zudem ein Weihnachtspäckchen mit Plätzchen und kleinen selbstgemachten Geschenken.
* den Wunschzettel. Schließlich braucht das Christkind (und wir) ein paar gute Geschenkideen. Das drumherum des Wunschzettels zelebrieren wir immer ganz schön. Da noch keines der Kinder schreiben kann, werden Collagen geklebt und es wird gemalt und gebastelt. Anschließend kommen die Wunschzettel in eine Box. Diese wird dann an das Christkind "geschickt". Ich wünschte mir, dieser kindliche Zauber würde immer bleiben.
* Weihnachtslieder. Besonders schön gestaltet ist das Buch von Kerstin Heß, wenn auch modernere Lieder fehlen.



Ich wünsche Euch eine besinnliche Adventszeit ♥