Montag, 21. September 2015

Hallo Herbst!






Ich liebe den Herbst. Alles ist jetzt so intensiv. Der Geruch, die Farben, die Luft, das Licht. Als ob die Natur sich noch einmal zu einem Crescendo erhebt bevor sie sich in den Winterschlaf begibt.

Und es gibt soviel zu tun. Soviel zu ernten. So viel zu sammeln. Die Jungs sind eifrig wie Eichhörnchen. Drachen steigen lassen, Äpfel und Nüsse ernten, Eicheln, Kastanien, Blätter und Zapfen sammeln und natürlich Pilze suchen.

Oh ja, der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit. Und sie hat gerade erst begonnen (sagt der Kalender).
Hach.

P.S.: Unserem Frühchen geht es gut. Stolze 1710 Gramm bringt er aktuell auf die Waage. Mehr dazu beim nächsten Post :-)



Dienstag, 25. August 2015

Happy End


Nach nur 27 Wochen Schwangerschaft kam vor 19 Tagen unser vierter Sohn auf die Welt!

Mit nur 985 Gramm Körpergewicht und einer Länge von 34 cm bei der Geburt bedeutet dieses kleine Wesen für uns das pure Glück.

Obwohl die Schwangerschaft schwierig war und die Geburt ein Alptraum (immerhin ist er aber auf natürlichem Wege auf die Welt gekommen), so geht es ihm sehr gut. Er konnte von Anfang an selbständig atmen und braucht jetzt, nach 19 Tagen, einfach nur noch Zeit zum Wachsen bis er aus der Klinik nach Hause darf.

Ich danke Euch allen für Eure lieben Worte und einfühlsamen Kommentare, die Ihr mir in der Schwangerschaft habt zu kommen lassen ♥

Montag, 27. Juli 2015

Eine Menge Zeit



Der letzte Post über meine vierte Schwangerschaft war mit Abstand das Emotionalste, was ich je verfasst habe und veröffentlicht habe. Ich hoffe, mit meinem Erfahrungsbericht anderen Müttern helfen zu können, genauso wie es auch mir geholfen hat, mir diese schwierige Situation von der Seele reden und schreiben zu können. Ich danke Euch sehr für die lieben Kommentare und aufmunternden Worte!

Diese Schwangerschaft zwingt mich zur Ruhe - und gibt mir gleichzeitig Zeit, endlich die Projekte anzugehen oder zubeenden, die schon so lange in meinem Kopf und auf meiner To-Do-Liste stehen.

Beendet habe ich nun endlich den Kapuzenpullover für mein Jüngsten. Ja, ich weiß, sehr passend im Sommer ;-) Aber toll findet er ihn trotzdem. Und das liegt nicht zuletzt an den Schäfchenknöpfen, die unbedingt und irgendwie mit auf den Pullover mussten.

Die Vorlage stammt von den der lieben Caroline von den  Naturkindern  und wurde von mir nur größen- und knöpfetechnisch ein wenig abgeändert.

So, das nächste Strickprojekt wartet bereits. Meine beiden anderen Jungs möchten eine Strickjacke mit Traktor-, bzw. Sternenknöpfen. Also dann...

Liebe Grüße
Leni

Dienstag, 21. Juli 2015

Eine schwierige Schwangerschaft



Die Entscheidung für ein viertes Kind fiel ganz bewusst. Wir haben den Platz, die Kraft und die Liebe für ein weiteres Kind. Und es gibt nichts Schöneres im Leben als Kinder.

Bald erfuhren wir, dass es sogar Zwillinge sein sollten. Zweieiige Zwillinge. Die Überraschung war groß, die Freude ebenfalls. Die leichten Bedenken, ob fünf kleine Kinder eine zu große Herausforderung darstellen würden, waren schnell abgelegt. Die Übelkeit und Müdigkeit in den kommenden Wochen war lähmend, aber ging vorbei. In der 14. Woche stand dann der erste große Ultraschall an. Kind Nr. 1 war gesund und völlig unauffällig. Bei Kind Nr. 2 stutzte die Ärztin plötzlich. In der Fruchthöhle von Kind Nr.2 befand sich ein weiterer Fötus. Es waren eineiige Zwillinge. In meinem Bauch befanden sich also nicht Zwillinge, sondern Drillinge. Die Wahrscheinlichkeit für eine solche Konstellation (bei normaler Zeugung wie bei uns) ist gleich einem Sechser im Lotto. Der Fötus in der Fruchthöhle von Kind Nr. 2 war aber leider nicht lebensfähig. Schlimmer noch. Es war ein so genannter parasitärer Zwilling, eine T.R.A.P.-Sequenz, die durch Kind Nr. 2 versorgt wurde und somit eine Gefahr für das bis dahin noch gesunde Kind Nr.2 darstellte. Überwältigt und stark verunsichert von der neuen Situationverunsichert verließen wir den Ultraschalltermin, um zwei Tage später bei der Uniklinik in Bonn vorstellig zu werden, Spezialisten auf dem Gebiet von Mehrlingsschwangerschaften und dem seltenen Phänomen des parasitären Zwillings.
Nach einer ausgiebigen Untersuchung, erklärte man uns genau, wie unsere Ausgangslage sei und welche Optionen wir für die Fortführung der Schwangerschaft  hätten. Kind Nr. 1 war weiterhin gesund, Kind Nr. 2 war sehr viel kleiner und hatte bereits eine Herzinsuffizienz als Folge der Mitversorgung des TRAPs. Der TRAP selber war alleine nicht lebensfähig, hatte weder einen Kopf, noch ein Herz. Würden wir einfach alles so belassen und die Schwangerschaft ohne Eingriff weiterführen, würde Kind Nr. 2 weiter geschädigt werden, wahrscheinlich sogar sterben und dann eventuell auch Kind Nr.1 gefährden. Gegen eine ( sonst übliche) Ablaserung des TRAPs sprach der Umstand, dass die Nabelschnüre von Kind Nr. 2 und dem TRAP ineinander verwickelt waren. Eine Ablaserung und somit eine Beendigung der Mitversorgung des TRAPs durch Kind Nr. 2 war unmöglich. Man riet uns dazu, die Schwangerschaft mit Kind Nr. 2 zu beenden und damit die Chance auf ein gesundes Kind Nr. 1 zu erhöhen.
Die nächsten Tage lagen wie im Nebel. Wir mussten schnell eine Entscheidung treffen, je eher der Eingriff zum Fetozid vollzogen würde, desto höher sei die Wahrscheinlichkeit, dass Kind Nr. 1 alles  unbeschadet überstände und mein Körper die tote Fruchthöhle absorbiere.
Es war die schwerste Entscheidung meines Lebens. Und während ich die Worte tippe, fließen meine Tränen wieder unaufhaltsam. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung die Schwangerschaft und damit das Leben von Kind Nr. 2 zu beenden war eine rationale Abwägung der Chancen und Risiken, so hart dies auch klingt und so sehr ein Teil von mir mich auch für diese Abwägung bis heute verurteilt. Am Ende zählte für uns, dass die Wahrscheinlichkeit auf ein gesundes Kind bedeutend größer war als auf zwei gesunde Kinder. Und zwei schwerstbehinderte Kinder hätten wir ehrlicherweise im Hinblick auf unsere drei Kinder zu Hause nicht verkraften können.

Der Eingriff erfolgte in der 15. Woche, schmerzhaft und für mich zu furchtbar um es zu beschreiben.
Ich nahm danach psychologische Hilfe in Anspruch, um dieses Erlebnis zu verarbeiten.

Eine Woche später fingen die Blutungen an. Dann sprang die Fruchtblase der nicht mehr intakten Schwangerschaft. Wir hofften und beteten, dass mein Körper keine Fehlgeburt einleiten würde. Es folgten stationären Aufenthalte, weitere Blutungen und Kontraktionen. Doch Kind Nr.1 blieb und wuchs. Ich durfte wieder nach Hause. In der 22. Woche verlor ich erneut Fruchtwasser und der Ultraschall zeigte meinen kleinen Kerl mit sehr wenig Fruchtwasser. Seine Fruchtblase hatte ein Loch bekommen, einen so genannten hohen Blasensprung. Wieder kam ich in die Klinik, wieder wurde mir Antibiotika gegeben. Mit den Kinderärzten der Klinik sprachen wir über den Fall der Frühgeburt und den damit verbundenen Folgen. Über Maximalversorgung, palliativer Versorgung und dem möglichen Versterben des Kindes. Für mich war dies alles so unwirklich. So fern. Und doch überwältigten mich die Sorgen und Ängste zwischendurch bis auf das Unerträglichste.
Die Situation stabilisierte sich zum Glück. Die Blutungen und der Abgang des Fruchtwasser ist zwar noch fortwährend gegeben, mein Kind hat aber noch Fruchtwasser um sich herum; der Körper produziert immer wieder neues. Die Infektionsgefahr ist sehr hoch, daher werde ich weiterhin streng überwacht. Ende der 24. Woche haben wir mit der Lungenreifung begonnen und kämpfen (jetzt aktuell in der 25. Woche) um jeden Tag. Ich habe mich entschieden die Zeit so lange es vertretbar ist, zu Hause zu verbringen un dnicht im Krankenhaus und mich ambulant überwachen zulassen. Wir hoffen, dass wir es  mindestens in die 28. Woche schaffen, natürlich lieber noch länger. Spätestens aber in der 32. Woche würde unser Kind geholt werden.
Diese Schwangerschaft ist natürlich alles andere als normal. Manchmal vergesse ich die ganzen Sorgen und fühle mich einfach nur wohl mit meinen dicken Bauch und spüre die Tritte des kleinen Menschen der dort drinnen wohnt. Ich mochte es immer schwanger zu sein. Ich schaue meinen Kindern zu, lese mit ihnen Geschichten, spaziere durch unseren Garten und erfreue mich an unserem selbst angebauten Gemüse. Dann aber sehe ich auf der Toilette wieder das Blut und habe Angst um die Zukunft meines Kindes und meiner Familie.
Der Gedanke, dass wir nun schon soweit gekommen sind, trotz aller widrigen Umstände, gibt mir die  Kraft genauso weiter zumachen. Und vielleicht liest eine werdende Mutter, die in einer ähnlichen Situation ist, meine Geschichte und läßt sich dadurch ermutigen die Hoffnung auf ein glückliches Ende niemals aufzugeben...

Sonntag, 12. Juli 2015

Beerenzeit



Nach und nach reifen hier alle Beeren heran, von Johannisbeeren über Stachelbeeren bis zu den Blaubeeren. Vereinzelt wächst hier sogar noch eine Erdbeere, obwohl die Hauptzeit dafür leider schon vorbei ist. Das Vorratsregal füllt sich währendessen mit allerlei süßen Köstlichkeiten. Besser kann man den Sommer nicht konservieren!
Ich wünsche Euch einen wunderbaren Sonntag ♥

Donnerstag, 2. Juli 2015

Im (etwas kühleren) Eifel-Garten






Bei den momentanen Temperaturen hat man es als Schwangere nicht ganz so leicht (mittlerweile in der 22. Woche und doppelt so großen Füßen ;-)). Während ich zu Hause im Garten dauerhaft das Planschbecken der Kinder besetzte, ist es in der ein paar Grad kühleren Eifel am Bach sehr viel besser auszuhalten. Und das ist auch der Grund, warum wir hier gerade viel Zeit verbringen. Und dem Gemüse beim Wachsen zusehen kann man auch noch!
Neben dem Gewächshaus mit Tomaten, Gurken und Zucchini, liegt das Feld mit Wirsing, Rotkohl, Kohlrabi, Salat und Möhren. Die restlichen Felder beherbergen dieses Jahr überwiegend Kartoffeln, Bohnen, Zwiebeln und Knoblauch.

Morgen geht zum See. Oder besser gesagt zum Maar. Und die sind bekannt dafür wunderbar kühl zu sein.
Andere "grüne" Einblicke bekommt Ihr auch diese Woche wieder bei Caro ;-)

Ich wünsche Euch angenehme Sommertage!

Montag, 29. Juni 2015

Knoblauchstängel-Pesto



Letztes Jahr im Herbst haben wir hier den Knoblauchzehen in die Erde gesteckt und schon bald bildete sich das erste Grün über der Erde. Jetzt im Juni kringeln sich die Knoblauchblütenstängel im Beet und haben Blütenknospen gebildet. Und das ist der beste Zeitpunkt, also vor der Blüte, um die Stängel abzuschneiden, damit die Knoblauchpflanzen ihre ganze Kraft in die Knollenbildung stecken können. Läßt man den Knoblauch erst einmal blühen (was auch ein wirklich schöner Anblick ist), sind die Knollen später wesentlich kleiner als ohne Blütezeit. 

Die abgeernteten Stängel selbst sind übrigens äußerst schmackhaft (also bloß nicht wegwerfen ;-)). Man kann sie als Gemüse mitdünsten, zum Risotto geben oder sie zu Pesto verarbeiten.

Ein Pesto-Rezept mit exakten Mengenangaben kann ich leider nicht bieten (wer das möchte, wird aber im englischsprachigen Raum unter "Garlic scape pesto" fündig), aber für unser Pesto geben wir zu den Knoblauchstängeln einfach Olivenöl, Parmesan, Zitronenabrieb, Zitronensaft, geröstete Pinienkerne, Salz und Pfeffer in die Küchenmaschine dazu bis es schmeckt. Und das tut es dann auch auf Broten, Pizza und zu Nudeln.


Wer viele Stängel auf einmal zu verarbeiten hat, dem rate ich gleich mehrere Gläser Pesto zu machen - für Familie und Freunde oder auf Vorrat.
Unser Pesto war leider schneller weg als ich es fotografieren konnte  - aber wir legen in den nächsten Tagen noch einmal nach!

Donnerstag, 25. Juni 2015

Sommerferien To-Do Liste



Morgen beginnen bei uns die Schul-Sommerferien. Das ist für uns, mit drei Kindergartenkindern, natürlich die Anti-Urlaubs-Zeit. Oder besser, war sie bisher, denn nach diesen Sommerferien haben wir dann auch ein Schulkind. Also noch sechs Wochen und 12 Punkte auf unserer To-Do-Liste für die Sommerzeit:

1. eine Rasensprinkler-"Party" feiern

2. wenigstens eine Nacht im Zelt übernachten

3. eine Flaschenpost verschicken

4. Fünf verschiedene Spielplätze besuchen, davon mindestens einen Wasserspielplatz

5. Beerenobst zu Marmelade einkochen, damit man im Winter im Duft und Geschmack des Sommers schwelgen kann

6. etwas für einen Nachbarn/in backen

7. einen Wassermelonenkerne-weit-spuck-Wettbewerb ausrufen

8. ein Open-Air Theaterstück oder Konzert anschauen

9. im See/ Meer/ Freibad schwimmen gehen so oft es geht

10. einen Flohmarkt besuchen

11. eine Fahrradtour machen

12. Picknicken mit Freunden

 



 Und was habt Ihr Euch für diesen Sommer vorgenommen?

Sonntag, 21. Juni 2015

Sommersonnenwende





Mehr als der kalendarische Sommeranfang, das Ende der Spargel- und Rhabarberernte oder der Beginn für den Johannisbeergenuss. Heute ist der längste Tag im Jahr, die Sommersonnenwende.

Ein (kleiner) Brauch ist es bei uns, dass wir an diesem Tag  Blumensträuße aus Wildkräutern und Gräsern und Wiesenblumen sammeln und diesen dann trocknen lassen. Ein halbes Jahr bleibt er kopfüber im Haus, bis er zur Weihnachtszeit als Heu für die Krippe und Räucherbündel dient.

Und auch wenn der Sonnenschein heute etwas rar ist, so steht die Sonne heute im Mittelpunkt. Kulinarisch mit einer Pestobrotblume in Sonnenform (mit einem tollen Knoblauchstängelpesto, aber davon später noch). Mit gebastelten Sonnen und einem kleinen Lagerfeuer am Abend (sofern das Wetter es zulässt).




Ich bin die Mutter Sonne und trage
die Erde bei Nacht, die Erde bei Tage.
Ich halte sie fest und strahle sie an,
dass alles auf ihr wachsen kann.
Stein und Blume, Mensch und Tier,
alles erhält sein Licht von mir.
Tu auf dein Herz wie ein Becherlein;
denn ich will leuchten auch dort hinein!
Tu auf dein Herzlein, liebes Kind,
dass wir ein Licht zusammen sind! 

Christian Morgenstern

Ich wünsche Euch eine wunderschönen Sommeranfang ♥

Samstag, 20. Juni 2015

Zeit für Erdbeeren






Früh am Vormittag waren wir schon unterwegs, um die schönsten und reifsten Erdbeeren zu finden. Der Bauer vor Ort baut vier verschiedene Erdbeersorten an, darunter auch die sehr aromatische (aber nicht sehr lagerfähige) Sorte "Mieze Schindler". Aber eine lange Haltbarkeit war auch nicht gefragt, wanderten doch die meisten Erdbeeren vom Feld direkt in den Mund :-)

Für den Jahresvorrat an Erdbeermarmelade hat es an diesem Tag nicht gereicht (es waren einfach noch zu wenige Erdbeeren richtig reif), aber zumindest für eine leckere Torte zum Erdbeerfest!



Morgen ist der längste Tag im Jahr, die Sommersonnenwende oder auch Johanni. Bei uns trüben die Wetteraussichten (Dauerregen) ein wenig die Feierlaune - aber nichtsdestotrotz:

Ich wünsche Euch einen schönen Sommeranfang!



















Montag, 15. Juni 2015

Im Frühsommer-Garten



Jetzt im Frühsommer hat der Garten so eine Leichtigkeit. Vorherrschender Farbton ist grün und nur hier und da setzten Blüten und Gemüse sanfte Farbtupfer.
Das Hochbeet platzt aus allen Nähten und war eine lohnenswerte Anschaffung. Das Gemüse ist optimal versorgt und Schnecken, (unser) Kaninchen und Wühlmäuse bleiben aussen vor.
Momentan wachsen im Hochbeet Tomaten, Frühlingszwiebeln, Möhren, Radieschen, Kohlrabi, Fenchel, Salat, Gurken, Zucchini, Mangold, rote Beete und diverse Kräuter friedlich nebeneinander. Sobald ein Platz frei wird, wird nachgesät und gepflanzt. Der Rosenkohl darf jetzt nach und nach mit hinein und der Salat wird laufend aufgefüllt.









Meine große (Gemüse-) Leidenschaft ist der Tomatenanbau. Am Anfang steht dieser winzige Tomatensamen, und mit guter Erde, Kompost, Pferdeäpfeln, Brennesseljauche, etwas Pflege und viel Liebe habe ich ab Juli/August herrliche, schmackhafte Tomaten. Diese Vielfalt, die tollen Farben und Formen und die Freude über immer wieder neue Tomatenentdeckungen machen die Tomate einfach unglaublich interessant.

In den letzten Jahren habe ich vor allem kleine Tomatensorten angebaut, Cherry-, Wild-, und Cocktailtomaten in allen Variationen. Die sind für die Kinder zum Naschen optimal und finden durch ihre kompakte Größe überall Platz: im Hochbeet, in Töpfen auf dem Balkon, zwischen dem Gemüse und den Beeten und in der Zinkwanne auf der Terrasse.



Die Beerenfrüchte bekommen langsam Farbe und werden von den Kindern immer wieder ungeduldig auf ihre Erntereife geprüft. Die Einmachgläser habe ich bereits aus dem Keller geholt - bald ist es soweit! Zugegeben, die Erdbeeren aus unserem Garten reichen gerade mal für ein paar Kostproben im Vorbeigehen, aber die Selbstpflückernte auf den Erdbeerfeldern hat begonnen und nächste Woche laden wir zum Erdbeer-Fest.

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenbeginn!

P.S.: Vielen Dank für Eure Glückwünsche und Eure lieben Kommentare zum letzten  Post ♥

Mittwoch, 10. Juni 2015

Hier wächst was

 

Darf ich vorstellen:  hier wächst unser neuester Familienzuwachs, unser viertes Kind. Gerade so groß wie eine dicke Zitrone (oder eine kleine Melone?), freuen wir uns darauf den kleinen Kerl im Herbst begrüßen zu dürfen. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Bald sind wir mit vier (!) Jungs gesegnet ;-)


Ich wünsche Euch einen sonnigen Tag ♥

Mittwoch, 6. Mai 2015

Bärlauchblütenknospenkapern und Kräuterbutter


Die letzten Wochen waren bei uns gefüllt mit Geburtstagen und Gartenarbeit, so dass der Bärlauch bei uns bereits blüht während ich diesen Post verfasse. Nichtsdestotrotz zeige ich Euch noch schnell zwei Möglichkeiten den wundervollen Bärlauch zu verarbeiten.

Jedes Jahr machen wir Bärlauch-Kräuterbutter. Dafür lassen wir die Butter weich werden und vermischen sie mit Bärlauch, Schnittknoblauch, Petersilie, Pimpinelle, Kapuzinerkresse und Schnittlauch und packen sie in kleinen Portionen ins Gefrierfach. Sie eignet sich für alle Grillgerichte, für Butterbrote und für herbstliche Pilzgerichte (unser Vorrat reicht meist bis zum Winteranfang).


Die eingelegten Bärlauchblütenknospen habe ich letztes Jahr zum ersten Mal gemacht -  und war begeistert. Die Knospen haben meine Kinder abgesammelt (sie kommen einfach besser unter die Büsche ;-)), gewaschen und dann in einem Sud aus Essig und Gemüsebrühe blanchiert. Danach kommen die Knospen in ein mit Olivenöl, Salz und Zitronenzesten gefülltes Schraubglas. Sie halten sich einige Monate und werden wir Kapern benutzt.



Genießt die herrliche Maitage ♥