Samstag, 25. Juni 2016

Gummistiefel-Tage


Sonne, Regen, Gewitter, warm, heiß, kalt. Dieser Juni bringt alles mit. Und was man nicht ändern kann - tja, daraus muss man das Beste machen :-)
Zum Beispiel einfach mal auf gut Glück auf Pilzsuche gehen. Und fündig werden! Verrückte Welt.
Oder Gummistiefel und Regenschirm zum festen Bestandteil jedes Ausflugs machen. Immer.
Und natürlich die trockenen Tage zum Beerenpflücken nutzen.





Den bisher heißesten Tag hatten wir vorgestern mit 32 Grad Celsius. Wir sehr wünschten wir uns alle einen See in der Nähe. Und überlegten uns ernsthaft, ob es wirklich eine gute Idee war die große Zinkwanne mit Tomaten zu bepflanzen anstatt sie an solchen Tagen mit kühlem Wasser zu befüllen. Aber da gibt es ja immer noch den der Rasensprenger. Der hat schon in meiner Kindheit für Abkühlung gesorgt.


Heute wird wohl wieder ein Gummistiefel-Tag...



Habt ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Leni


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Caros Grünzeug

Dienstag, 21. Juni 2016

Ein ABC-Familienbuch


Letztes Jahr wurde mein großer Sohn eingeschult (ist das jetzt schon wieder fast ein Jahr her?), das erste Schulkind in der Familie. Für seine Einschulung fertigte ich ihm ein ganz persönliches Alphabet-Buch an, ein Fotobuch, das auf jeder Seite einen Buchstaben mit einem Erlebnis von ihm verknüpft. Lange habe ich überlegen müssen bis ich wirklich alle 26 Buchstaben von A wie Apfelernte bis Z wie Zugfahrt untergebracht und die passenden Fotos aus meinem Fotofund rausgesucht hatte. Aber es hat wirklich Spaß gemacht durch die Unmengen von Fotos zu stöbern (die auf meiner Speicherplatte liegen und eigentlich längst mal sortiert hätten werden sollen) und es hat sich gelohnt. Jetzt, ein Jahr später, ist das Buch immer noch eines der Lieblingsbücher meiner Kinder.
Meine anderen Kinder sollen auch ihr eigenes Alphabet-Buch zur Einschulung bekommen. Für das nächste Buch bleibt mir aber noch ein Jahr Zeit (und um die Fotos endlich mal zu sortieren).
 

Bei uns stehen schon fast die Sommerferien vor der Tür. Höchste Zeit also meine alljährliche Sommerferien To-Do-Liste zu erstellen.
Bis dahin wünsche ich Euch aber erst einmal einen schönen längsten Tag im Jahr!


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Mittwoch, 15. Juni 2016

Hollunderblütenduftwolken




Wenn es etwas in unserer Gegend wirklich im Überfluss gibt, dann ist es Hollunder. Drei Büsche haben wir im Garten (dieses Jahr mal wieder voller schwarzer Läuse) und in der Landschaft hinter unserem Haus wachsen unzählige wilde Büsche. Ab Juni schweben wir hier sozusagen in einer Hollunderblütenduftwolke, es schwirrt und brummt und summt überall und es ist dann Zeit ein paar Blütendolden zu ernten (nicht zu viele, schließlich verarbeiten wir auch gerne die Beeren). Das Gängigste, was man mit und aus den Blüten machen kann, sind Sirup, Blütenpfannkuchen und Schnaps (andere Ideen sind herzlich Willkommen!) - wir machen dieses Jahr mal wieder den Sirup.


Das Rezept dazu ist sehr einfach; auf 25 Blütendolden (etwas 100 Gramm) kommen 1 kg Zucker, 2 liter Wasser und 4 Bio-Zitronen. Wasser und Zucker aufkochen, über Holunderblüten und kleingeschnittenen Zitronen geben und 24 Stunden ziehen lassen. Danach abseihen, nochmals aufkochen und abfüllen.
Einen Teil des Sirups frieren wir in Eiswürfelformen ein - so hält der Sirup den ganzen Sommer lang.
Cheers!


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Caros Grünzeug

Donnerstag, 9. Juni 2016

Anfang Juni im Garten



Jetzt, Anfang Juni, duftet der Garten. Rosen, Pfingstrosen, Lupine, Glockenblumen, Rittersporn und vieles mehr steht in voller Blüte und Bienen, Hummeln und andere Insekten sind schwer beschäftigt.
Die Hochbeete explodieren förmlich vor Pflanzen, denen der viele Regen gut bekommen ist. Die Reihen, die im April und Mai noch gut zuerkennen waren sind jetzt zugewachsen.
Die Tomaten und Gurken bilden schon die ersten Früchte, der Brokkoli zeigt seine Knospen, die Kohlrabi ernten wir jetzt am laufenden Band.

 
Anders sieht es in unserem Gemüsegarten in der Eifel aus. Unser Wochenendgrundstück liegt an einem kleinen Bach, der durch den lang anhaltenden Regen sich einen Weg durch das Beet gesucht hat. Die Bohnen und Kürbisse, Blumen und der Mais sind futsch, die Kartoffeln verschlammt (ich denke aber sie werden weiter wachsen) und der Salat, die Möhren, Kohlrabi und der Kohl sehen ganz schön mitgenommen aus. Die Beetumrandungen sind nur noch rudimentär vorhanden und der Bach hat viele, viele Steine auf das Beet gespült. Immerhin ist das Gewächshaus verschont geblieben und wenn ich an die vielen Leute hier denke, denen das Wasser Hab und Gut genommen hat, so möchte ich natürlich nicht klagen.
Wir werden die Beete einfach wieder herrichten und neu bepflanzen. Seufz.


Die Rhababerernte neigt sich dem Ende zu, die dicken Bohnen hingegen sind fast schon reif. Salate säe ich nach wie vor in jede kleinste Lücke. Meine Lieblinge sind derzeit der Lollo Bionda und die Hirschzunge. Sie bleiben auch bei Hitze knackig. Als nächstes freue ich mich auf die Beeren, und mit ihnen die Einmach- und Marmeladenzeit. Dieses Wochenende fangen wir bereits mit den Erdbeeren an, dann folgen die Himbeeren und Johannisbeeren. Ja, der Juni gehört definitiv den Beeren.


Und wie sieht es in Eurem Garten gerade aus?

Liebe Grüße
Leni

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 Caros Grünzeug

Dienstag, 7. Juni 2016

WandArt


Meine Kinder haben noch nie die Wände angemalt. Wirklich nie. Letztens erst brachte ich einen meiner Söhne zum Spielen zu einem Freund. Bei seiner Mutter blieb ich noch zum Plaudern und wir setzten uns ins Wohnzimmer. Im Wohnzimmer steht ein Marmorkamin, weiß, ein sehr imposantes Modell, den ich auch schon viele Male zuvor gesehen hatte. Dieses Mal jedoch war er über und über mit schwarzen Strichen und Krakeleien übersät. Auf den fragenden Ausdruck in meinen Gesicht hin antwortet die Mutter, sie habe die Hefte ihrer Schulkinder mit einem wasserfestem Stift beschriftet und diesen Stift dann liegengelassen. Was dann kam, ist klar: der Sohn hatte sich den Stift geschnappt und die Kaminumrandung mal eben schnell verschönert. Ja, da kann man als Betroffener mal kurz Schnappatmung bekommen.
Anders wenn das Anmalen der Wände ausdrücklich erwünscht ist. In unserem Fall, weil die Wand, die jetzt noch Küche und Essplatz trennt, in Kürze wegkommt.


Etwas mehr als eine Stunde wurde gestempelt, gekrickelt, gemalt, gekleckst und gelacht - dann war das Werk vollbracht. "Ist das Kunst oder kann das weg?", es ist Kunst. Und muss doch weg.
Aber eins bleibt: die Erkenntnis das weiße Wände eigentlich ziemlich langweilig sind ;-)

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Donnerstag, 2. Juni 2016

Vorhang auf!


Manchmal sitzt jedes Kind in seinem eigenen Zimmer oder Lieblingsort im Haus, zurückgezogen, und beschäftigt sich alleine. Die überwiegende Zeit aber, spielen, basteln, und streiten sich meine 7, 5 und 4 Jahre alten Jungs gemeinsam. Große Pläne werden zusammen gesponnen, Geschichten werden erzählt und nachgespielt und ganze Städte und Landschaften werden erbaut. Ihnen zu zusehen ist wunderbar. Viele große Ideen enden in einem riesigen Chaos, Papierschnitzen überall, Klebstoff auf dem Boden, Bauklötzen in den hintersten Ecken und Regenwürmern und Schnecken im Kinderzimmer. Aber einige Ideen sind so schön, dass ich sie präsentieren muss. Wie das Römer-Puppen-Theater. Eine Co-Produktion. Ohne elterliche Beteiligung. Aber dafür mit umso mehr elterlichem Stolz jetzt und hier präsentiert. Die Eintrittskarten kosteten drei Erdbeeren, die Vorstellung war in drei Akte unterteilt und erzählte eine Geschichte über Römer, die einen Schatz im Wald gefunden hatten. Ganz großes Theater!

Eines meiner Lieblingsaspekte des Mutterseins ist es diese tollen Geschichten, die meine Kinder sich ausdenken, hören und sehen zu dürfen. Die Vorstellungskraft von Kindern ist unglaublich und so inspirierend. Auch wenn das oft bedeutet, dass ich die Erde wieder aus den Ritzen des Bodens oder Glitter aus allen Winkeln des Zimmers entfernen darf (oder auch wahlweise vom Baby). Doch das ist es so was von wert.



Mittwoch, 1. Juni 2016

Juni. Wunderbar.



Die großen Unwetter der letzten Tage haben auch bei uns Spuren hinterlassen. Eine umgekippte Fichte, umgeknickte Tomaten, im Schlamm eingesackte Jungpflanzen (aber natürlich kein Vergleich zu den armen Menschen in den Landstrichen, die es richtig heftig getroffen hat). Also blicken wir nach vorne und freuen uns auf den Juni, der schon so nach Sommer schmeckt, riecht und sich anfühlt
und freuen uns auf:

* Sommerfeste. Alles und jeder feiert jetzt im Juni, noch vor den Sommerferien, die bei uns schon Anfang Juli beginnen.
* Mittsommer. Oder Johannistag. Oder Sommersonnenwende. Oder der längste Tag im Jahr.
* Erdbeeren. Gerne zum Selberpflücken auf dem Feld. Die gleiche Menge die wir nach Hause tragen, haben meine Kinder dann schon im Bauch. Wenn nicht mehr.
* Holunderlimonade.
* Rehkitze. Sie kommen am häufigsten im Juni zu Welt. Ein Besuch im Wildgehege lohnt sich also noch mehr.
* Barfuß laufen und Glühwürmchen zählen.
* Pfingstrosen. Die haben dieses Jahr Pfingsten verschlafen und blühen jetzt dafür umso üppiger.
* die ersten Gurken, dicke Bohnen (Tipps zum Anbau gibt es hier), Brokkoli und natürlich das Beerenobst, das jetzt bereit zur Ernte ist.
* Rosen. Der Juni ist ein Rosen-Monat. Und wenn er eine Farbe wäre, wäre er für mich rosa-rot.
* selbstgemachte Beeren-Marmelade. Und selbstgemachtes Eis. Und natürlich Erdbeertorte.

Ich wünsche Euch einen herrlichen Juni und wenn Ihr mögt, schreibt gerne auf worauf Ihr Euch in diesem Monat freut!

Liebe Grüße
Leni

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Sonjas Monatsmotto