Dienstag, 28. Februar 2017

Schneeglöckchen am Veilchendienstag


Heute am Veilchendienstag gibt es hier schon wieder Schneeglöckchen. Und das hat einen guten Grund:

Es gibt einen Gewinner (oder besser eine Gewinnerin) des Naturkinder-Buches "Feiern mit den Naturkindern", und das ist (dem Random Number Generator sei Dank) der elfte Kommentar!


Eine zauberhafte Idee, die Schneeglöckchen aus Filz sind wunderhübsch. Der phänologische Kalender macht Sinn, weil die Natur und damit die Jahreszeiten sich so unterschiedlich darstellen. In manchen Gegenden blühen ja schon überall Schneeglöckchen, bei uns habe ich noch keines gesehen. Das typischste Beispiel ist für mich das Rosenschneiden wenn die Forsythien blühen, das kann - je nach Gegend - bis 4 Wochen unterschiedlich sein.
Mir gefallen so kleine feine Feste, gerne spontan. Geburtstag ist so gar nicht meins :-). Lieber Sonnenwende, Erntefest, St. Martin u.ä.
Liebe Grüße und schönes Wochenende


Herzlichen Glückwunsch liebe Gretel!

Schick mir doch bitte Deine Adresse :-)


Vielen lieben Dank an alle, die mitgemacht haben! Danke für die lieben Kommentare! 

Liebe Grüße
Leni



Donnerstag, 16. Februar 2017

Das Schneeglöckchen-Fest (und eine Verlosung)



An der ein oder anderen Stelle habe ich ihn bereits erwähnt, den phänologischen Kalender. Er unterteilt unser Jahr in 10 Jahreszeiten und richtet sich dabei nicht nach festen (astronomischen oder kalendarischen) Daten, sondern nach dem Entwicklungsstand der Pflanzen in der Natur. Die erste Jahreszeit nach diesem Kalender ist der Vorfrühling und beginnt, wenn die Schneeglöckchen blühen.
Vor-Frühling. Genauso fühlt es sich auch an. Kalt, winterlich, aber so verheißungsvoll und voller Sehnsucht nach der Sonne. Und gerade gestern (wir hatten 15 Grad und Sonnenschein) war der Frühling schon zum Greifen nah.


Der Wechsel der Jahreszeiten, der Kreislauf der Natur ist gerade für und mit Kindern ein besonderes Erlebnis. Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Feste und ihre ganz eigene Stimmung.


Und so feiern wir im Vorfrühling ein Schneeglöckchenfest.



Meine Kinder lieben Feste. Und suchen förmlich nach Anlässen. Dabei muss es keine "große" Feier sein, alles was es braucht sind leckeres Essen, Musik (Lieder), eine Geschichte oder ein Spiel, ein wenig Dekoration und natürlich Gäste.


Zu unserem kleinen Vorfrühlingsfest laden wir uns gerne Kindergartenfreunde ein. Zuerst lesen wir die Wurzelkinder zusammen. Mit gefilzten Schneeglöckchen, die in der Blüte eine kleine Glocken beherbergen, wecken wir dann die Blumenkinder. Dafür gehen wir raus zu den Schneeglöckchen, die im Garten und der Umgebung blühen. Mit einem Frühlingslied ("Nicht lange mehr ist Winter") und Glöckchengebimmel versuchen wir die ersten Frühlingsblüher hervor zu locken. Meine zwei großen Kindern gucken den Kleinen dabei lachend zu, dann geht es hinein zum Essen. Apfelkuchen und Berliner haben sie sich gewünscht.
Die Schneeglöckchen-Filz-Anhänger dürfen die Kinder behalten. Schließlich müssen die Blumen noch einige Male wachgeklingelt werden bis sie endlich blühen :-)


Das Schneeglöckchenfest feiern wir übrigens manchmal auch zweimal hintereinander. Und wenn es nach den Kindern geht, würden wir ihren Geburtstag mindestens dreimal im Jahr feiern. Sollten wir nicht eigentlich jeden Tag irgendwie feiern? Nein, dass ist vielleicht übertrieben, aber gute Gründe für eine kleine Feier gibt es immer. Die Kirsch- oder Apfelblüte, die ersten Radieschen, die Tag-und Nachtgleichen, die Rückkehr der Vögel, den Tanz in den Mai, das erste Picknick, die Erdbeer-Ernte, klare Sommernächte, Mittsommer, das Apfel pflücken, Pilz-Suche, den leckersten Kürbis, den stürmigsten Tag oder Erntedank. Solche kleinen Feiern drücken auch immer die Verbundenheit mit der Natur aus, die Freude über und am Leben und der Gemeinschaft.

Inspiriert hat mich das Buch "Feiern mit den Naturkindern" von Carolin Hosmann (genauso wie mich auch ihre wöchentliche Grünzeug-Sammlung  immer wieder begeistert), das neben Gestaltungsideen für Einladungen, Dekoration und Gastgeschenken, auch Rezepte und spannende Aktionen beinhaltet. Carolin schafft es in ihrem Buch eine ganz unkompliziert, lebendig und gleichzeitig feierliche Atmosphäre aufkommen zulassen, immer in der Natur und im Jahreslauf. 

Umso mehr freue ich mich, dass ihr die Möglichkeit habt, ein Exemplar dieses Buches gewinnen zu können (ein Dankeschön an den Haupt-Verlag)!

Um an der Verlosung teilzunehmen, hinterlasst einfach einen Kommentar (vielleicht verratet ihr mir noch was euer Lieblingsfest ist?) bis zum 23.02.2017!

Liebe Grüße
Leni 





 

Freitag, 10. Februar 2017

Unser Mini-Garten



Jedes Jahr zur Aussaat-Zeit im Februar dürfen die Kinder ihren eigenen kleinen Garten erschaffen.
Ob in einer Mandarinenkiste, einem Blumentopfuntersetzer oder (wie in diesem Jahr) in einer ausrangierten Keksdose - Aussaaterde rein, Beete anlegen, Samen ausbringen und dann einfach abwarten und staunen.
Bewährt haben sich für den Mini-Garten vor allem die sehr schnell keimende Kresse. Und Bohnen. Die Vielfalt an Bohnen ist groß und man kann ihnen beim Wachsen fast zusehen. Die dicken Saubohnen (oder auch Puffbohnen genannt) kann man außerdem später als Jungpflanzen direkt ins Beet pflanzen; sie vertragen einige Minusgrade. Außerdem nehmen wir alles was gerade greifbar ist für den kleinen Garten: Sonnenblumenkerne (die vom Vogelfutter übrig geblieben sind), Blumensamen (die sich immer in irgendeiner Jackentasche noch befinden) und Apfel- oder Zitruskerne. Die Apfelkerne brauchen etwas länger zum Keimen, aber ist es nicht unglaublich, wenn man sich vorstellt, dass aus einem so kleinen Kern (theoretisch) ein riesiger Apfelbaum wachsen kann?


In unseren Mini-Garten musste natürlich auch noch ein Huhn (sonst wäre es nicht authentisch) und eine Vogelscheuche.



Nach zwei Tagen war die Kresse bereits gekeimt, nach fünf Tagen streckten die Blumen und Bohnen ihre grünen Triebe nach oben.



Erfahrungsgemäß verwandelt sich das Gärtchen nach 10 Tagen in einen Urwald. Dann landet die Kresse auf dem Butterbrot (es sei denn man lässt sie wachsen und blühen - muss man mal probiert haben), die Bohnen im Beet und die Sonnenblumen bekommen eigene Töpfe und werden etwas kühler gestellt. Und wenn die Kinder mögen, gestalten wir einen neuen kleinen Garten. Oder machen einen Bohnen-Wettrennen (welche Bohne wächst am schnellsten und am höchsten?).

Ich wünsche Euch einen schönen (Grünzeug-) Freitag!

Liebe Grüße
Leni

P.S. Mini-Garten und Superbohne findet man auch in den Lieblingsbüchern meiner Kindheit: "Linneas Jahrbuch" und "Die schnellste Bohne der Stadt" !


Sonntag, 5. Februar 2017

Das Saatgut geht auf die Reise


Zuerst einmal  möchte ich herzlich bei allen bedanken, die mitgemacht haben. Danke für die lieben Kommentare. Es fällt mir schwer, nur drei Gewinner heute zu benennen - ich habe hier von so vielen tollen Projekten gelesen. Nun denn. Mein großer Sohn hat seperat aus den Blogkommentaren, den Kommentaren auf Instagram und denen auf Facebook folgende Namen gezogen:

Hier auf dem Blog: Janka Schubert

Bei Instagram: _lebe_liebe_lache

Bei Facebook:  Petra Pohlmann-Wendt


Herzlichen Glückwunsch!!!!

Schickt mir bitte über familienjahr@gmail.com Eure Adresse - dann kann ich die Samen so schnell wie möglich versenden :-)




Letztes Wochenende hat bei uns die Aussaat von Tomaten begonnen. Bald kommt die dicken Bohnen und der Salat dazu.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße
Leni

Donnerstag, 2. Februar 2017

Hallo Februar!



Ach, eigentlich mag ich den Februar nicht. Der Schnee ist bei uns weg, geblieben sind Matsch, Nässe und grauer Himmel. Und selbst wenn es wieder schneit - eigentlich möchte ich jetzt Frühling haben. Doch der Februar zieht den Winter noch einmal in die Länge. Überall sieht man Schnupfnasen, der Körper sehnt sich nach Wärme und Sonnenstrahlen.
Aber dann, wenn die Sonne wieder herauskommt und die ersten Schneeglöckchen ihre Köpfe aus der Erde strecken, dann bekommt man einen Vorgeschmack auf den Frühling.

Und es gibt noch ein paar Dinge, die den Februar glänzen lassen.

Wir freuen uns im Februar auf:  

* die erste Aussaat. Jetzt dürfen bereits Tomaten-, Paprika- und Chilli-Samen in die Erde und bekommen einen Platz auf der Fensterbank.

* Lichtmess am 02. Februar. Oder wie wir ihn nennen: den Pfannekuchen-Tag!

* dicke Bohnen. Die dürfen schon (je nach Witterung) Mitte Februar in das Beet. Und für uns heißt das: endlich wieder Erde an den Händen :-)

* Karneval. Hier im Rheinland auch die 5. Jahreszeit. Dieses Jahr mit einem Römer, einem Wikinger, einem Huhn und einer Hummel.

* den Valentinstag ♥

* die Gewinner der Saatgut-Verlosung! Am Wochenende wird ausgelost!

* auf  Caroline Hosmanns "Feiern mit den Naturkindern". Ich darf ein Exemplar verlosen!



Habt einen schönen Februar!

Liebe Grüße
Leni