Sonntag, 9. April 2017

Kartoffeln setzen



Letztes Wochenende, als das Thermometer wieder 20 Grad anzeigte (danke lieber April), waren für zum Kartoffel setzten mit Freunden in der Froschhütte. 
Auf dem Saatgutfestival in Düsseldorf Anfang März hatten wir uns einige Saatkartoffeln von den Bamberger Hörnchen, La Ratte, dem blauen Schweden und Forelle mitgenommen und im Keller vorkeimen lassen. Dazu kam noch eine Sack "Belana" vom Demeter-Hof (ganz normale Speisekartoffeln*). 

Jede Kartoffeln wickelten wir in ein Blatt Beinwell ein. Ich hatte irgendwo mal vor Jahren gelesen, dass Beinwell als Zugabe bei der Pflanzung der Kartoffeln später den Kartoffelkäfer fernhalten solle und gleichzeitig eine (kleine Düngergabe) für die Kartoffeln sei. Ob es wirklich hilft? Sagen wir mal so, ich habe noch keinen einzigen Kartoffelkäfer bei uns gesehen (was natürlich nur eine Korrelation und keine Kausalität sein könnte). Aber so kommt der Beinwell jedes Jahr mit in die Erde.

Die Kinder waren alle eifrig bei der Sache und brachten nicht nur eine ganze Menge Kartoffeln, sondern auch viele Kohlrabi- und Salatjungpflanzen und Radieschensamen in die Erde.


"Nach der Arbeit saßen wir dann zusammen am Frühlingsfeuer und aßen Kartoffelsalat und Kuchen. Das war ein toller Tag!", so stand es im Aufsatz meines Sohnes über das Wochenende, den er immer montags in der Schule schreiben muss (die Rechtschreibfehler habe ich raus gelassen). Und ich finde, dass fasst den restlichen Tag auch perfekt zusammen!

Ich wünsche Euch eine schöne (Osterferien-) Woche!
Liebe Grüße
Leni



*Falls Ihr Euch fragt, was der Unterschied zwischen Saatkartoffel und Speisekartoffel ist (ich habe mich das schon mal gefragt ;-)): jede Speisekartoffel kann man keimen lassen und in die Erde setzen. Konventionelle Speisekartoffeln werden aber speziell behandelt, damit sie nicht keimen und können auch mal nicht sortenrein sein. Daher nehmen wir immer Bio- (oder noch besser Demeter) Speisekartoffeln zur Aussaat. Möchte man aber besondere oder lizenzierte Sorten anbauen, muss man auf die teureren Saatkartoffeln zurückgreifen.

Dienstag, 4. April 2017

Gefilzte Bienen




Jetzt, wo bei uns im Garten die Kirsch- und Pflaumenbäume bereits in voller Blüte stehen (und es nicht mehr lange dauert, bis die Apfelbäume folgen), sehen wir wieder viele Honigbienen, Wildbienen und Hummeln. Wie wichtig diese Insekten für uns sind, sollten wir uns immer wieder bewusst machen: 80 Prozent der Obst- und Gemüsepflanzen, die auf Bestäubung angewiesen sind (z.B. Äpfel, aber auch Zucchini und Raps), hängen vom Bienenflug ab, sagt der Imkerbund (wow, sage ich).
Aber nicht nur, dass die Bienen für uns Menschen existenziell sind (denken wir nur mal an Einsteins Ausspruch*) und uns köstlichen Honig und duftenden Wachs liefern, sie sind auch einfach gern gesehene Frühlingsboten. Und nicht nur im Garten. Auch im Haus (aber nur in der gefilzten Version ;-)).
Die Bienen wurden alle von meinen (großen) Sohn gefilzt (er ist mittlerweile ein Profi darin), und so geht es:


Und weil meine kleineren Kinder auch mitmachen wollten, habe ich sie den Bienenkörper nass filzen lassen und die braunen Streifen, Augen und Flügel später selbst mit der Nadel darauf gefilzt.


Spannend und absolut empfehlenswert ist übrigens ein Besuch beim Imker für Kinder (und Erwachsene). Wir haben das Glück zwei Imker in unmittelbarer Nähe zu haben, die gerne ihr Wissen weitergeben und uns jedes Jahr einen Einblick in die faszinierende Welt der Bienen gewähren (demnächst zeige ich Euch mal ein paar Bilder).
Ein schönes Kinderbuch (zum Thema Bienen) ist  "Kleine Biene Sonnenstrahl", ein empfehlenswertes Sachbuch zur Bienenhaltung mit Kindern ist "Mit Kindern im Bienengarten".


Ich wünsche Euch einen sonnigen Dienstag!

Liebe Grüße
Leni

* Albert Einstein soll gesagt haben: "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.”:

Verlinkt mit ♥
Creadienstag
Handmade on Tuesday
Caros Grünzeug 

Samstag, 1. April 2017

Hallo lieber April!


Mein persönlicher Wonnemonat, der April. Alles blüht und summt, zwitschert und duftet. Ein Monat für alle Sinne. Und während im März die Farben Grün und Gelb dominierten, ist der April einfach nur bunt. Tulpen in allen Farben, weiße und rosafarbene Obstbaumblüten, lila Flieder, blaue Traubenhyazinthen. Und so viel mehr. Phänologisch betrachtet befinden wir uns im April übrigens im Vollfrühling. Ein perfektes Wort für diese Zeit, oder?!


Wir freuen uns im April auf:

* Ostern. Das Fest des Frühlings. Familie, Ostereier, Narzissen und das Osterfeuer.

* Kräuter. Ganz frisch aus dem Garten und der Natur. Und wer sich bei den Wildkräutern noch unsicher ist: jetzt werden wieder viele Kräuterwanderungen angeboten!

* die Launen des Aprils. Denn das wechselhafte Wetter lässt alles in Beet und Garten noch besser sprießen.

* ein Picknick auf einer Löwenzahnwiese. Oder im Wald bei den Buschwindröschen. Oder vielleicht doch lieber unter einem blühenden Apfelbaum?

* Sommerschuhe. Die Winterstiefel dürfen jetzt wieder in den Keller.

* Oster- und Frühlingsmärkte. Hier gibt es Einzigartiges von Kleinkunsthandwerkern und Gärtnern in fröhlicher Atmosphäre.

* die ersten Radieschen und Salate aus dem Garten. Außerdem kommen jetzt die Kartoffeln in die
Erde.

* den ersten Spargel. Lecker!

* die Osterferien. Zwei Wochen lang freie Zeit.

* auf Vogelgezwitscher. Alle Vögel kommen jetzt wieder. Und in den ersten Morgenstunden, wenn es draußen ansonsten noch ruhig ist, hört man sie am lautesten singen.


 Ich wünsche Euch einen wunderschönen April!


Verlinkt mit ♥
Sonjas Monatsmotto
Caros Grünzeug